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Den Stadtteil, in welchem dieses Projekt realisiert wurde, kenne ich sehr gut, denn 20 Jahre lang wohnte ich in einem nahe gelegenen Kondominium.
Die Vorentwürfe für die Sanierung und bauliche Erweiterung des Wohnhauses P. lassen sich an zwei Händen abzählen:
so schwierig erwies sich diese gestalterische Aufgabe, bis Bauherren und Architekt sich auf das endgültige Konzept einigen konnten.

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Dabei waren die Vorgaben der Bauherren eigentlich nichts Besonderes: das Obergeschoß – Schlafzimmer und Bad – sollten umgebaut und im Dachgeschoß ein großer Spiel- und Hobbyraum als Rückzugsmöglichkeit für die gesamte Familie realisiert werden.

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Gleichzeitig sollte die gesamte Gebäudehülle energetisch saniert werden.
Ursprünglich wollte man die äußere Erscheinungsform des Wohnhauses so wenig als möglich verändern. Efeu-Bewuchs und die hohe Zeder vor dem Haus sollten durch die Umbauarbeiten nicht beeinträchtigt werden.

Nachdem aus bautechnischer Sicht der Efeu dem Baugerüst weichen musste und der Baukran im Bereich der Zeder aufgestellt wurde, konnten endlich im Frühjahr 2010 die ersten baulichen Eingriffe durchgeführt werden.

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Das Projekt zeichnet sich durch die Vergrößerung des Eingangsbereiches aus sowie durch die etwas ungewöhnliche Dachgestaltung.
An der Südostseite wurde ein Erker artiger Aufbau vorgesehen, welcher so konzipiert ist, dass die gestalterische Linien des angrenzenden Wohnhauses “Linter” aufgenommen und weitergeführt werden. Dadurch entsteht ein gestalterischer Bezug zwischen den beiden Wohnhäusern, obwohl die baulichen Eingriffe zeitlich unabhängig voneinander durchgeführt worden sind und andere Materialsprachen verwendet werden.

     

Das Wohnhaus P. ist ein Beispiel dafür, wie architektonische Bezüge zur Umgebung geschaffen werden können, ohne auf eine zeitgemäße Formensprache verzichten zu müssen. Um so mehr freut es mich, diesen Bezug mit einem Projekt meines Freundes und Kollegen Benno Barth, welcher leider viel zu früh im Jahre 2007 von uns gegangen ist, gefunden zu haben.